Mehr Bewusstsein im Leben manifestieren

Mehr Bewusstsein im Leben manifestieren

Am vergangenen Montag, habe ich dich gefragt, was dir zur Zeit am meisten im Weg steht. Wie sieht es aus, hast du dir darüber schon Gedanken gemacht? Zu welchem Ergebnis bist du gekommen? Ein erster Schritt in eine Veränderung ist das Bewusst machen von deiner aktuellen Situation. Was bedeutet es, sich etwas bewusst zu machen, etwas haargenau so zu sehen, wie es in deinem Leben zur Zeit ist. Was hat dich dort hin geführt und vor allem kannst du da etwas gegen tun? Diesen Fragen gehen wir heute genauer nach. Kommst du mit?

EINE KLEINE GESCHICHTE

Karin sitzt am Schreibtisch und hält die nächste Akte in Händen, die sie bearbeiten soll. Doch mehr als ein Druck im Kopf, scheint sich nicht zu regen. Die Akte wird geöffnet und ein Schwall an Worten auf gedrucktem Papier knittert ihr entgegen. Schon viele Hundert mal hat sie diese Arbeit erledigt aber seit einiger Zeit, scheint alles langsamer zu gehen. Ständig wird sie bei der Arbeit gestört oder kann sich selbst nicht gut konzentrieren. Ihr Bürokollege schielt immer wieder zu ihr herüber und kommt mit einem flapsigen Spruch daher, der Karin noch mehr unter druck setzt.

Sie holt tief Luft und stellt sich die Frage: „O.K, was steht mir so sehr im Weg, das ich meine Arbeit nicht mehr richtig erledigen kann“. Es dauert eine Weile, bis die Frage ohne gedankliche Ablenkung in ihren Verstand eingedrungen ist. Karin fragt sich, ob zur Zeit irgend etwas hier anders ist im Büro, mit den Kollegen, dem Chef oder bekommt sie vielleicht eine Grippe? Sie überlegt weiter, da ihr keine Antwort zufliegt. „hm, hier ist also alles in Ordnung, wo kann ich noch suchen“? Karin denkt darüber nach ob sie außerhalb des Büros mit etwas unzufrieden ist. Sie arbeitet viel, die Beziehung läuft soweit gut. Ihre Gedanken schweifen mehr ab in kleinere Details und dann kommen Bilder hoch. Bilder von den neuen Nachbarn, die einen Stock unter ihnen eingezogen sind. Die haben zwei Kinder, süße Kinder wie Karin findet und dann merkt sie, wie sie traurig wird. Sie wäre auch gerne mal Zuhause und würde sich, um Ihr Kind kümmern. Nur haben sie ja noch keine Kinder. Karin denkt weiter an diese Situation und merkt das sie richtig traurig darüber wird. Dann wird ihr Bewusst das es wohl doch nicht so eine kleine Bagatelle ist, sondern eine Situation die sie richtig in unbewussten Stress versetzt. Sie braucht Gewissheit, was ihr Freund darüber denkt, sie hat sich bislang nicht getraut mit ihm darüber zu sprechen, schließlich hat er ja schon ein Kind aus seiner ersten Ehe. Sie ist ehrlich zu sich selbst und überprüft, wie ihre Gedanken in den vergangenen Wochen waren. Drehte sich wirklich viel um diesen unerfüllten Wunsch? Was hat sie den gemacht, wenn dieser Wunschgedanke hoch kam? Sie merkt, da sie sehr viel unterdrückt hat oder überspielt, um nicht daran zu denken. Dieses Thema ist nicht so einfach mit ihrem Freund zu besprechen, da dieser sehr gegen das Thema Ex-Frau eingestellt ist.

Ihr Kollege holt sie aus ihren Gedanken „Gibt es Probleme mit dem Fall“? Karin sieht ihn erstaunt an „Naja ich muss halt mit ihm reden“, antwortet sie noch in ihren Gedanken. „Du willst mit der Akte reden“? Ihr Kollege schmunzelt und arbeitet weiter. Karin lächelt.

TIEF GRABEN WIE EIN ARCHÄOLOGE

Dies ist nur eine mögliche Geschichte von vielen, die uns täglich begegnen kann. Ich hätte auch die meiner Kundin vom vergangenen Mittwoch nehmen können. Oft scheint einfach etwas nicht mehr so zu funktionieren, wie üblich und wir strengen uns mehr und mehr an, aber es will einfach nicht.

Immer dann wenn etwas nicht so gut läuft, wenn in uns ungute Gefühle aufkommen, sollten wir einfach mal innehalten und uns fragen, was hier grade nicht rund läuft oder uns im Weg steht.

Manchmal muss man da schon etwas mehr graben sowie ein Archäologe, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Ein Coach ist, wie so ein Assistent eines Archäologen. Er hilft ihm die richtige Spur zu verfolgen und gibt hier und da einen Hinweis, wo noch mehr vergraben sein könnte.

Tief graben, muss man als Mensch meist nur dann, wenn man sich selbst gerne etwas vormacht. Es gehört schon ein Stück Mut dazu, sich etwas einzugestehen, weil man zu gerne seine eigene erdachte Realität glaubt. Aber du bist ja heute hier, und das zeigt, das du Mut hast.

DAS DING MIT DEM BEWUSSTSEIN

Wenn du dir einmal selbst auf die Schliche gekommen bist (Das belastet mich, ich bin faul, der kann ja gar nichts dafür das bin ich ja selber usw.) ist es vielleicht erstmal ein Schock oder es ist peinlich sich selbst die Ursache vor Augen zu halten. Jedoch bist du dann absolut im Vorteil. Denn was du dir so richtig Bewusst gemacht hast, lässt sich ganz einfach verändern. Wenn du nämlich genau überlegst, was dir im Weg steht, und wer das ausgelöst hat, wirst du stets auf dich selbst kommen.

Nee, das kann ja nicht sein, ich kann doch nichts dafür, das mir das im Weg steht, daran bin ich doch nicht schuld sondern der oder die andere!

Bist du dir sicher das es so ist?

GEDANKEN UND GEFÜHLE

Weshalb fühlst du dich schlecht, gebremst, unausstehlich, krank, unzulänglich … weil jemand anderes das macht? Schau mal ganz genau hin und überprüfe, wer diese schlechten Gedanken und Gefühle hat.

Das bist stets du selbst. Wenn du in einer misslichen Lage bist in der du dich nicht wohl fühlst, liegt es an dir ob du da heraus und dich wieder gut fühlen willst. Werde dir Bewusst, das all dein Handeln, auf deinen Gedanken und Gefühlen herrührt. Und denk einmal darüber nach, was diese Gedanken und Gefühle mit dir machen. Und wie du zu deinem Umfeld bist, wenn du diese Gedanken und Gefühle hast.

Wenn du möchtest das sich dein Umfeld wieder positiv auf dich einstimmt, musst du auch positiv mit dir selbst und deinem Umfeld sein. Das nennt man auch das Gesetz der Anziehung!

BEWUSSTSEIN IN KÜRZE

Bewusst(sein) ist ein Zustand und erfordert das ehrlich sein zu dir selbst. Bist du nicht wirklich ehrlich zu dir, kannst du Hürden und Probleme die dir im Weg stehen nicht erkennen. Wäre ja unangenehm zuzugeben das man faul ist oder eine Lage nur deshalb so ist, weil du dich selbst nicht in Bewegung setzt. Sei ehrlich zu dir selbst und suche tief in dir nach Antworten auf deine Fragen. Erst wenn, sich die Antwort richtig anfühlt ist sie es auch. Jetzt heißt es, sich selbst Bewusst zu machen, was diese Gedanken und Gefühle mit einem selbst im täglichen Leben machen. Wenn sie uns und unser Umfeld negativ beeinflussen, sind die Gedanken sinnlos. Frag dich dann einfach ob diese Gedanken deinem Ziel förderlich sind. Frag dich auch, wie du zu dir selbst und den anderen bist wenn du diese Gedanken und Gefühle zulässt. Blockiere dich nicht länger mit Gedanken die dir nicht gut tun. Sprich sie aus und kehre sie ins Positive. Ich begleite dich gerne dabei. Durch Gespräche, Coaching oder meditatives visualisieren. Du hast es in der Hand!

Wie geht es dir damit Bewusstheit in dein Leben zu lassen? Ich freu mich davon zu hören.
 
 
 
 
 

Facebooktwittergoogle_plus
Kennen Sie jemanden, für den mein Beitrag auch interessant sein könnte? Dann teilen Sie ihn doch:

Leave a comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.